Bretagne 2011

Bretagne 2011

17.06.2011


Bei langsam schlechter werdenden Wetteraussichten fahren wir mit dem um eine Dachbox ergänzten neuen Golf mit Hund im Kofferraum früh um fünf los. Corinna lesen wir in Stuttgart auf, die Box schluckt auch ihr Gepäck noch willig.

Frühmorgens ist auch die A8 in Richtung Karlsruhe noch friedlich, sodass wir nach flotter Fahrt bei Iffezheim das Elsass erreichen. Aufgrund der weiten Strecke wählen wir die „Autoroute avec péage“, die ein gleichmäßig schnelles Vorankommen ermöglicht. Leider zentralisiert sich in Frankreich irgendwie alles in Richtung Paris. Unsere wohlmeinende Navigateuse „Uschi“ drohte dann auch gegen Mittag Störungen im Verkehrsablauf an. Voll Glauben an ihre verkehrstechnische Übersicht folgten wir dann auch ihrer Deviation, die uns tiefer in die Nebenstraßen von Paris führte als uns lieb war. Endlich auf der Autobahn wieder angekommen querten wir dann die Champagne wo, Dekadenz hin oder her, eine Champagnerprobe (beim Franzosen auch gerne Degustation genannt) fällig war.
So beschwingt und um 6 Flaschen edlen französischen Schaumwein beschwert setzten wir die Fahrt in unserem Voiture fort.

Da Corinna noch keine Ahnung von der Pracht der Loire-Schlösser hatte, war auch ein Abstecher nach Chambord notwendig. Der zwischenzeitlich einsetzende Nieselregen trübte zwar das Gesamtbild etwas, dafür war es rund um das Schloss nicht ganz so überfüllt.


Chambrod 2011 Chambord 2011 Chambrod 2011

Nach einer kleinen Stärkung steuerten wir dann unser erstes Etappenziel in Le Mans an. Das Hotel gab uns zwei nette Zimmer mit Verbindungstür und direktem Ausgang für den Hund. Das anschließende erste französische Abendessen war dann auch ein echter Genuss.


18.06.2011


Nach einem leckeren, üppigen Frühstück ließen wir uns von Uschi zuerst zu einer Intermarche-Tankstelle leiten, die dann auch erstmals in der Geschichte unserer Frankreichbesuche die EC-Karte dank des zwischenzeitlich auch in Deutschland eingeführten Carres (Chip) akzeptierte. Anschließend machten wir einen Umweg über Angers, einer geschichtsträchtigen hübschen Kleinstadt. Dass wir in Le Mans bei der Abreise Glück hatten, erfuhren wir erst am nächsten Tag. Wir hatten uns über die vielen Motorradfahrer gewundert, bei Le Mans liegt ja die Vermutung nahe, dass es dabei um Besucher oder Teilnehmer von einem Rennen handelt. Tatsächlich aber wollten die Motorradfahrer eine Blockade des Straßenverkehrs vornehmen, da in Frankreich verschärfte Vorschriften bezüglich der Schutzkleidung eingeführt werden sollten. Das hätte unseren ambitionierten Tagesablauf doch ziemlich belastet.


Angers 2011 Angers 2011 Angers 2011

Nach der Besichtigung von Angers überraschte uns Uschi dann aber mit einer ziemlich niederschmetternden Kalkulation bezüglich der Fahrtzeit zu unserem Domizil in der Bretagne. Nach ihrem unergründlichen Rat sollten wir dort erst gegen 19.30 Uhr ankommen, also ungefähr 1,5 Stunden später als unsere Sollankunftszeit. Mit der maximal möglichen Geschwindigkeit und einem Minimum an Zwischenhalten rauschten wir deshalb weiter ‚gen Westen. Uschis Rat wegen einer Verkehrsstörung die Autoroute zu verlassen ignorierten wir dieses Mal (zu Recht!) und schafften es dann auch tatsächlich fast punktgenau um 18 Uhr in Cleden Cap Sizun anzukommen. Unser Domizil fanden wir fast sofort, eine kleine Hilfestellung von einer einheimischen Französin führte dann zu unserm Häusle.


Cleden Cap-Sizun 2011

Wir wurden freundlich begrüßt und was im Prospekt schon richtig nett angesehen hatte erwies sich als ein Volltreffer. Ein rundherum abgeschlossener Obstgarten mit einer wunderschönen Terrasse und Hortensiensträuchern ergänzten das in bretonischem Granit gebaute Haus wunderbar. Auch die Innenausstattung ließ nichts zu wünschen übrig. Nachdem wir kurz unsere Siebensachen abgestellt hatten machten wir uns gleich auf den Weg zum Meer. Diese war ca. einen Kilometer entfernt am Point de Brezellec, kurz Brezelpoint genannt. Über eine extrem steile Zufahrtsstraße ging es hinunter zu einem kleinen Hafen, wo diverse Boote in der Abendsonne in der Dünung vor sich hin dümpelten. Gleich daneben die blaueste Hortensie, die man sich vorstellen kann.

Da wir den ganzen Tag über so viel gefahren waren war der Bewegungsdrang natürlich enorm. Wir liefen also gleich noch ein erstes Stück der Küstenlinie ab um dann den angepriesenen Boulanger in Cleden zu suchen. Im ersten Anlauf leider ohne Erfolg. Nichtsdestotrotz genossen wir den lauen Frühsommerabend. Die Sonne verließ uns erst gegen 22.30 Uhr. Die erste Nacht erwartete uns und für alle, inklusive Leilah war die Welt völlig in Ordnung.


Cleden Cap-Sizun 2011 Cleden-Cap Sizun 2011

19.06.2011


Der nächste Morgen erwartete uns mit bedecktem Himmel. Marion und ich ließen Kind und Hund schlafend zurück um im „letzten Intermarche vor Amerika“ unsere ersten Einkäufe zu tätigen. Auf dem Rückweg fanden wir dann auch noch den örtlichen Boulanger, somit war die Ernährungslage gesichert.


Point du Raz 2011 Point du Raz 2011

Als Ziel hatten wir uns den Pointe du Raz, den westlichsten Zipfel Frankreichs herausgesucht. Wetterbedingt pfiff uns da der Wind ganz gehörig um die Ohren. Geschäftstüchtig wird natürlich eine entsprechende Parkgebühr fällig und ein Andenken, Ess- und Sonstwas-Zentrum blockiert erst einmal den Weg nach „Landsend“.


Point du Raz 2077 Point du Raz 2077 Point du Raz 2077

Ein schöner Rundweg entschädigt dann aber für diese Hürde und wegen des Wetters und der Nebensaison war dieser auch nicht sonderlich überlaufen. Der Blick hinüber zu den der Küste vorgelagerten Leuchttürmen lässt erahnen, wie beschwerlich das Leben der damaligen Leuchtturmwärter gewesen sein muss. Heute versorgt eine große Station auf dem Festland alle, die es nötig haben mit den entsprechenden Informationen. Schön ist auch die reichliche Vegetation mit allem möglichen Heidegewächs, Erika und Ginster prägen das Gesamtbild. Auf dem Weg zurück zum Parkplatz erstanden wir dann die unabdingbaren Postkarten und als Trost gegen den aufkommenden Regen ein paar Tütchen Kalorien vom dortigen Chocolatier.

An der Baie des Trepasses, die wie man den Bildern vielleicht ansieht Ihren Namen zu Recht trägt, genossen wir noch die anstürmende Brandung des Atlantiks und bewunderten ein paar wagemutige Surfer, die dem nassen Element trotzten.


Baie des Trepasses 2011 Baie des Trepasses 2011 Baie des Trepasses 2011 Baie des Trepasses 2011 Baie des Trepasses 2011 Baie des Trepasses 2011 Baie des Trepasses 2011

Der Nachmittag war dann schlicht nur zum Ausspannen gut, da aus dem Nieselregen ein regelrechter Landregen geworden war. Aber in vorauseilendem Gehorsam hatten wir ausreichend Bücher dabei um auch mit solchen Situationen umgehen zu können. Gegen Abend ließ der Regen dann wieder nach und wich einem grauen Nebel. Aber wir konnten wenigstens unsere lokale Erkundungsrunde fortsetzen. Einfach schön, die Blumen und gepflegten Häuser mit dem typischen blau im Kontrast zu den weißen oder granitfarbenen Fassaden.


20.06.2011


Pain au chocolat und Croissants vom örtlichen Boulanger heben die Stimmung schon merklich. Es ist zwar immer noch trüb draußen, aber es hat wenigstens aufgehört zu regnen. Wir fahren heute durch teils dichten Nebel auf die benachbarte Halbinsel Crozon und auch dort bis zur westlichsten Spitze. Die Menhire von Pen-hir zeugen noch von einer längst vergangenen Welt. Noch nicht ganz so lange vergangen ist die Zerstörung des kleinen Schlösschens von Pierre Paul Roux, einem französischen Dichter, das deutschen Soldaten als Ziel bei ihren Schießübungen diente. Die Küste ist auch hier imposant und rau. Nach einem Strandspaziergang suchten wir dann vergeblich nach dem Chateau de Dinan und nach etwas zu Essen. Beides war nicht von Erfolg gekrönt, sodass wir uns schließlich in einem Supermarché in Crozon wiederfanden, wo es wenigstens eine Kleinigkeit gegen den ärgsten Hunger gab, sowie etwas Cidre in einem bretonischen Markt.


Crozon 2011 Crozon 2011

Nach der Rückkehr gönnten wir uns deshalb in Plogoff beim Spa-Hotel Kermoor ein Gourmet-Abendessen.


21.06.2011


An diesem Tag war wandern angesagt. Corinna in Wander-Pumps und wir „typisch deutsch“ in Wandersandalen und Anorak fuhren zuerst zum Port Theolen, einer schmalen Bucht in der Steilküste auf dem Weg von Cleden Cap Sizun nach Point du Van. Wir trafen dort bei Flut ein. Ein Camper aus München mit Frau und Hund bevölkerten bereits den schmalen Strand und auch Leilah fand Geschmack an der neuen Umgebung. Entlang der Steilküste verläuft ein schmaler Wanderweg (sentier côtier), immer durch Heide und Farn. Diesen nahmen wir uns vor. Er führte über Stock und Stein von einem phantastischen Aussichtspunkt zum nächsten. Zwei in Restauration befindliche Windmühlen konnten auch noch besichtigt werden, bevor aus weiterging zum Point du Van. Von diesem Punkt konnte man zum Pointe du Raz und den Leuchttürmen hinübersehen und eine Blick auf die Baie des Trepasses werfen.


Point-du-Van 2011 Point-du-Van 2011 Point-du-Van 2011

An einer kleinen Kirche machten wir erst mal Rast um die dampfenden Sandalen und Pumps-Füße wieder auf Normaltemperatur zu bringen. Danach kam zum einen die Sonne heraus und zum anderen die Kehrtwende. Zuerst auf der Suche nach einem Alternativweg liefen wir die Straße entlang zurück, nachdem aber keine ersichtliche Alternative kam kehrten wir wieder auf den Küstenpfad zum Port Theolen zurück. Durch die Sonne und die Bewegung an der frischen Luft verfärbte sich unsere schreibtischgebleichte Haut in dezenten Rot-Tönen.
Am Port Theolen angekommen war das Meer aufgrund der Ebbe weit zurückgezogen, was einen wunderbaren Sandstrand und Muschelbänke zum Vorschein brachte. Bei einer Wassertemperatur von ungefähr 16° (gefühlte 12°) war es eine Wohltat die Füße aus ihren jeweiligen Behältnissen herauszulassen und ins Wasser zu tunken. Leilah gönnte sich eine Vollsand-Panade und zeigte nach wie vor keinerlei Ermüdungserscheinung.


Pors Theolen 2011 Pors Theolen 2011 Pors Theolen 2011 Pors Theolen 2011

Nach derlei Anstrengung war ein gewisser Appetit aufgekommen. Um die wunderschöne Terrasse zu würdigen gab es ein verspätetes Mittag/Abendessen im Freien mit anschließender Verlagerung auf die Liegestühle.
Corinna forderte als Revanche für die ausschweifende Wanderung für den Folgetag eine Kreuzfahrt auf die Ile de Sein, was aufgrund der Wettervorhersage kaum machbar erschien.


22.06.2011


Das morgendliche Wetter ist vielversprechend grau. Trotz mahnender väterlicher Worte wird beschlossen das Wagnis zu unternehmen. Von Audierne aus ging das Boot um 09:30 los. Die letzte Hoffnung, nämlich dass es keine Karten mehr gab, erwies sich leider auch als vergeblich und so erklommen wir also das Oberdeck der „Enez Sun“. Solange sie noch im Hafen lag war alles gut. Dunkle Wolken zogen über das Schiff, wenigstens regnete es nicht. Dann gab das Boot richtig Gas und mit dröhnendem Motor stemmte es sich gegen die aus Amerika heraneilenden Wogen. Die Gischt sprühte über das Oberdeck und das Boot verfiel in ein rhythmisches Schwanken mal längs, mal quer.


Ile de Sein 2011 Ile de Sein 2011 Ile de Sein 2011 Ile de Sein 2011

Mein Nervus Vagus zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der Bewegungsmöglichkeiten und bat mich zur besseren Orientierung an die Reling zu treten. Dort wartete bereits Herr Neptun oder Herr Poseidon, oder auch beide auf ein Opfer, das ich willig zu geben bereit war. Marion schloss sich dem mit einem Solidaritätsbeitrag an und so genossen wir unter den mitleidsvollen Blicken unserer Tochter die restliche Überfahrt. Das Dörfchen auf der Insel ist prinzipiell ganz nett, nur dass die Toilettenfrage nicht unbedingt im Sinne des Touristen geregelt ist. Das Speiseangebot orientiert sich verständlicherweise an den im umgebenden Meer beheimateten Lebewesen. Eines dieser ehemaligen Lebewesen schaute mich traurig vom Teller her an. Ich schaute genauso traurig zurück, hatte ich doch soeben an die Rückfahrt gedacht und deshalb gnädig auf weitere Nahrungsaufnahme verzichtet.


Ile de Sein 2011 Ile de Sein 2011 Ile de Sein 2011

Nach dem (Nicht-)Mittagessen wanderten wir über die zwischenzeitlich sonnenbeschienene Insel, besuchten die Leuchttürme, Schafe, die im Einklang mit einem Rudel Kaninchen lebten und allerlei pittoreske Winkel. Gegen 16 Uhr drohte dann die Rückfahrt, aber oh Wunder, sei es nur durch die sonnige Umgebung oder eine günstigere Strömung, wir fuhren sanft und behaglich vorbei an den Leuchttürmen vor Pointe du Raz wieder zurück. Dem Nachahmer sei empfohlen den Hinweg schwimmend zu erledigen und lediglich die Rückfahrt zu buchen.


23.06.2011


Nach dem vorhergehenden Tag war Ruhe angesagt. Marion hatte auf der Karte den Plage de Lesven als Ruheplatz auserkoren. Nun war die Ausschilderung bei den vielen Stichstraßen zur Küste etwas dürftig und so kam es, dass wir eine schmale Straße wählten, die an Rindern vorbei in die Tiefe führte, einsame Gehöfte und ein noch einsamerer Töpfer schauten uns hinterher, wie wir rumpelnd auf dem zwischenzeitlich zum Schlammpfad verkommenen Weg folgend abwärts fuhren. Als die Vegetation anfing links und rechts am Auto zu streifen beschlossen wir basisdemokratisch, dass dies wohl nicht der Weg zum Strand sei. Nach einem waghalsigen Wendemanöver fuhren wir wieder in umgekehrter Reihenfolge an Sträuchern, Töpfer, Gehöften und Rindern vorbei zur Hauptstraße zurück um dann auf einem fast verborgenen Schild den gewünschten Strand zu entdecken. Leider waren dort Hunde unerwünscht, sodass wir uns wieder zu dem bereits positiv getesteten Pors Theolen Strand zurückzogen.


Bretagne 2011 Bretagne 2011 Bretagne 2011

Dort angekommen konnte endlich dem süßen Nichtstun gefrönt werden. Leichte Versuche doch noch ins Wasser zu gehen wechselten sich mit angenehmen Liegepausen. Leilah musste zum Schutz vor der Sonne mit Mütze und Rückenabdeckung ausgerüstet werden, was sie mit der für Berner typischen stoischen Gelassenheit ertrug.
Gegen Abend dann standen wieder landestypische Getränke und Speisen auf dem Plan, kurz gesagt Erholung pur.


24.06.2011


Fortsetzung der Erholung auf der Terrasse. Statt dem angesagten Nieselwetter gab es wieder eitel Sonnenschein. Letzte Beutezüge zum Supermarche und eine wehmütig letzte Wanderung vom Brezelpunkt nach Pors Theolen entlang der Steilküste. Bei sinkendem Zentralgestirn eine wunderbare Stimmung. Unter Seufzen und Jammern packten wir langsam unsere Besitztümer wieder ein. Madam und Monsieur Hausbesitzer machten uns die Endabrechnung mit den Nebenkosten. Die Elektroheizung hat ganz schön an unserer geleisteten Kaution geknabbert, aber was soll’s. Alles was nicht mehr benötigt wurde verschwand bereits am Abend in der Dachbox, sodass unserem Aufbruch am nächsten Tag nichts mehr im Wege stand.


Bretagne 2011 Bretagne 2011 Bretagne 2011

25.06.2011


Nach einem Restefrühstück und dem Reinemachen wurde das Auto geentert und schweren Herzens die Rückfahrt angetreten. Über lange und teilweise auch langweilige Autoroute-Strecken ging es in Richtung Burgund, wo wir den Fortschritt auf der Baustelle des mittelalterlichen Burgnachbaus Guedelon anschauten.


Guedelon 2011 Guedelon 2011 Guedelon 2011

Wir schafften es gerade noch auf den letzten Drücker dort anzukommen und es blieb uns gerade noch eine Stunde Zeit um die Burg anzuschauen. Die Baustelle hat seit unserem letzen Besuch ganz schön Fortschritte gemacht. Das Haupthaus ist fast fertig gestellt und wird jetzt im Innenausbau herausgeputzt. Um 18 Uhr wurden wir höflich zum Verlassen des Geländes aufgefordert, was in Anbetracht dessen, dass wir noch kein Übernachtungsquartier und dafür einen mittelschweren Hunger hatten auch höchste Zeit war. Wir fuhren also nach Auxerre und fanden dort nach ein paar Fehlversuchen im Mercure eine passable Unterkunft. Das Abendessen auf der Terrasse war wunderbar, lediglich die Vorliebe von kleinen Käfern für Corinnas gelbgüldenes Kleid verdarb ein klein wenig die schöne Abendstimmung.


26.06.2011


Gutes Frühstück im Hotel, packen, aufbrechen. Das klappte schon profimäßig. Die Höhlen von Arcy sur Cure standen auf dem Programm. Während Marion und Corinna die kühle Höhle genossen, waren Leilah und ich am Ufer der Cure (Leilah ab und zu auch in derselben) spazieren um dem dort liegenden Höhlen zu begutachten. Die Temperatur war zwischenzeitlich auf für uns ungewohnte 30°C angestiegen und ein Ende war noch nicht in Sicht. Nachdem die beiden also aus der Höhle zurückwaren gab es noch ein letztes Bad für Leilah und dann rauschten wir wieder ab, wartete doch noch eine ganz ordentliche Strecke auf uns.


Arcy-sur-Cure 2011 Arcy-sur-Cure 2011 Arcy-sur-Cure 2011

Um Paris oder ähnliches zu vermeiden wählten wir die nördliche Route über Beaunne, wo wir erneut das Hotel-de-dieu anschauten und uns noch mit einer Kiste Burgunderwein beschwerten.


Beaunne 2011 Beaunne 2011 Beaunne 2011

Danach ging es dann fast ohne Unterbrechung über das Elsass, Baden-Baden, Stuttgart (Corinnas Rauswurf) zurück nach Gmünd, wo wir reichlich platt von der vielen Fahrerei so gegen 22 Uhr wieder ankamen.


Das Wissen, dass am nächsten Morgen die Arbeit wieder auf uns wartete, trug nicht deutlich zur Stimmungsaufhellung bei.



E N D E



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