Burgund 2007

28.05.2007


Wider besseres Wissen, trotz übler Wettervorhersage und der frühen Tageszeit beluden wir unser Auto, ließen Kind und Hund zurück und fuhren in den pfingstmontäglichen Regen hinein. Über Stuttgart, die A81 Richtung Bodensee ging es durch den Schwarzwald in Richtung Freiburg. Dass uns ein Schnee beladenes Auto aus Richtung Feldberg begegnete… na ja, immerhin hatten wir erst Ende Mai! …Also weiter durch Freiburg durch auf die A5 in Richtung Mulhouse.Der G8 Gipfel in Heiligendamm beeinflusste die Grenzkontrollen nur in die Gegenrichtung, sodass wir zügig auf die erste Peage auf der Autobahn zusteuerten. Bis Besançon blieben wir auf der Autobahn um dort auch gleich festzustellen, dass das Benzin in Frankreich wider Erwarten günstiger ist als in Deutschland. Gleichzeitig mit dieser positiven Erkenntnis hellte sich auch das Wetter auf. Die Fast-Studienstadt Besançon lud zu einem ersten französischen Bummel ein.

Besancon Besancon

Erstaunlicherweise hatten dann auch einige Geschäfte geöffnet und nicht nur das aus halb Europa gewohnte einerlei an Markenketten lud die Dame zum Einkaufsbummel ein. Ein Kleidchen war dann auch gar nicht so schwer zu finden. Das Jackett für den Herrn dagegen war leider nur in unakzeptablen Größen vorhanden, die der Herr entweder nicht mehr erreichen wollte oder vermutlich nie erreichen würde. Deshalb zogen wir es vor über Land uns unserem Ziel Burgund langsam zu nähern. Zunächst ging es allerdings noch nach Dole, wo wir uns am Ufer der Doubs fast zu einer Flusskreuzfahrt hinreißen ließen. Die nette Vermieterin von NICOLS stellte sich nach Marions treffsicherer akustischen Einschätzung als gestrandete Deutsche heraus. Der für uns geeignete Bootstyp für zwei Personen war glücklicherweise schon längst ausgebucht sodass wir dieses Abenteuer für die Zukunft aufhoben und uns stattdessen einem Cafe Creme zuwandten. Der Ort Dole ist romantisch verwinkelt und lädt zum Bummeln ein.


Dole Dole

Da wir aber unbedingt noch Burgund erreichen wollten setzten wir unsere Fahrt nach Beaune fort, wo wir, mit Uschis Hilfe auch gleich im Zentrum an der Stadtmauer das Hotel „Des Remparts“ fanden, das glücklicherweise auch noch freie Zimmer hatte. Über diverse Flure und Treppen lag unser Zimmer oben unterm Dach, ganz für sich alleine.


Beaune Beaune

Nachdem wir uns frisch gemacht hatten zogen wir sogleich zu einer ersten Erkundung von Beaune los. Das weltberühmte Hôtel Dieu, ein Hospiz aus dem Jahr 1443, das vom damaligen Kanzler Rolin des burgundischen Herzogs Philip dem Guten erbaut wurde ist berühmt für seine Dachlandschaft und seine für damalige Verhältnisse revolutionäre Ausstattung in Bezug auf Krankenpflege. Im Restaurant „Dame Tartine“ gab es dann unser erstes Begrüßungsmenü in Burgund. Unter Auslassung von Escargots (Schnecken) und anderem komischen Getier fanden wir ein sehr leckeres und reichhaltiges Menü vor, das auch preislich in Bezug auf die nächsten Tage unerreicht blieb. Damit und mit einem halben Liter Pinot noir gestärkt traten wir dann den Heimweg ins Hotel an.



29.05.2007


Bei Sonnenschein aufstehen, ein etwas abgezählt wirkendes Frühstück im Bauch wartete die erste kulturelle Herausforderung auf uns. Wir besichtigten das Hôtel Dieu und waren wirklich beeindruckt über die erstaunliche Bauleistung und die Ausstattung. In der Küche wurde der damalige Betrieb nachgestellt. Im Anschluss an den Saal Saint Louis war das berühmte Polyptichon zu sehen, ein aufklappbares Altarbild mit dem jüngsten Gericht als Motiv. Man kann sich vorstellen, wie dieses auf die damaligen Schwerkranken gewirkt haben mag. Ein prächtiger Wandteppich rundete diese Schatzkammer ab. Wieder draußen in der wirklichen Welt fanden wir im Athenaeum noch unsere notwendigen Mitbringsel Senf und Cassis-Likör.

Beaune Beaune Beaune Beaune

Das nächste Ziel war dann erst mal Chalon sur Saone, was uns aber wegen des reichlichen Verkehrs eher abschreckte. Dafür fuhren wir dann weiter nach Buxy, einem reizenden kleinen Städtchen um dort die übliche Mittagsruhe (alles geschlossen) zu genießen. Weiter ging es über Sercy (eine Burg in Privatbesitz) nach Cormatin wo ein weiteres beeindruckendes Schloss auf uns wartete.


Buxy Buxy Sercy Cormatin

Die Führung durch das Schloss zeigte uns etwas über das Leben der damaligen Besitzer mit separaten Räumen für den Marschall und seine Gattin, sowie der damals üblichen Vorzeigestücke im Raritätenkabinett. Der Park rund um das Schloss war sehr gepflegt und bot neben kunstvoll geschnitten Buchsskulpturen auch ein Labyrinth in dessen Mitte ein Aussichtsturm mit eingebautem Vogelbauer stand. Von dort oben konnte man gelassen die verzweifelte Ausgangsuche der Tapferen beobachten, die sich in das Labyrinth hineingewagt hatten. Mit Anleitung von oben war es dann aber auch zu schaffen. Mit einer kleinen Stärkung im Bauch aus der örtlichen Boulangerie fuhren wir dann weiter, vorbei an Taizé, nach Cluny, dem weltberühmten Kloster dessen Ruinen einen noch erahnen lassen, welch großartiges Bauwerk hier der Zerstörungswut der Glaubenskriege zum Opfer gefallen war. Um ein Mitbringsel für Corinna und ein Glas Aprikosenmarmelade reicher fuhren wir dann zu unserem nächsten Übernachtungsziel Autun.


Cluny Autun Autun Autun Amphitheater

Wieder mit navigatorischer Unterstützung von Uschi fanden wir das Hotel „Tête Noire“ ein zwei Sterne-Hotel, das sein etwas einfacheres Zimmerangebot mit einem, wie wir später feststellten, etwas teureren Restaurant ausglich. Natürlich mussten wir zuerst zur berühmten Kathedrale von Autun ziehen. Da das Hotel sehr zentral lag war das eine Sache von wenigen Minuten. Für die noch relativ frühe Zeit, es war erst kurz vor halb acht, war es in dieser doch nicht so kleinen Stadt sehr ruhig auf den Straßen. Aber so hatten wir es ja gewollt, weg von all dem Trubel. Die Kirche war, von außen betrachtet wieder sehr imposant. Davor stand der Brunnen, bei dem ein Schluck ausreichte um nie wieder Durst zu haben. (Vielleicht lag es an der miesen Wasserqualität … ). Ich hatte allerdings eher Lust auf ein Gläschen Wein, deshalb verzichtete ich auf die Kostprobe. Das Essen danach war nicht schlecht, aber in Bezug auf den Preis doch etwas dürftig. Vielleicht hätte ich doch den Rochenflügel oder die Froschschenkel dazu nehmen sollen?



30.05.2007


Das Frühstücksbuffet glich den Mangel vom Abend wieder etwas aus. Ausreichend gestärkt machten wir uns auf zum nächsten Highlight von Autun, dem römischen Theater. Bei strahlend blauem Himmel war es ein herrlicher Spaziergang zum größten europäischen Freiluft-Theater. Ein netter Hundebesitzer erklärte uns noch die Details, den Verlauf des verschütteten Geheimgangs, die teilweise Nutzung des Theaters für den Stierkampf und die heutigen modernen Gladiatoren-Wettkämpfe für das interessierte Publikum. Wir wollten aber noch weiter. Hatten wir schon mit den Römern angefangen, so sollte es auch mit Römern weitergehen. Der Mont Beuvray im Morvan, das damalige Winterlager von Caesar, dem Lateiner unter dem Namen Bibracte bekannt, eine alte Haeduer-Siedlung war unser Ziel. Nach kurzer Irrung im Weg fuhren wir über immer kleiner werdende Sträßchen bis nach St.-Légere, um uns dort mit einem zünftigen Vesper einzudecken. Von dort aus war es dann nur noch ein Katzensprung zum neu gestalteten Bibracte-Museum, das auf sehr anschauliche Weise das Leben der Gallier und der Römer auf diesem Berg zeigte.


Bibracte Bibracte Bibracte Bibracte

Die Siedlung geriet in Vergessenheit, da die Römer mit Autun eine neue große Zentralbasis für die Region schufen und Bibracte somit bedeutungslos wurde. Später dort siedelnde Mönche fanden schon keine Spur mehr von dieser Befestigungsanlage. Heute graben Archäologen in jahrelangen Kampagnen die Überreste wieder aus und zeigen anhand des rekonstruierten Eingangstor wie unbezwingbar dieser Ort früher einmal gewesen sein muss.

Hat man einmal vom Museum ausgehend den steilen Berg bezwungen steht man nach etwa zwei Kilometer Fußmarsch vor einer atemberaubenden Aussicht auf das Land unterhalb des Mont Beuvray.

Eine Schar kunstsinniger Holländer hatte dies auch erkannt und so versuchten sie mit unterschiedlichem Geschick die Szenerie auf die jeweilige Leinwand zu bannen. Warum eine der Künstlerinnen dies in knalligstem Orange versuchte versteht der Banause nicht so ohne weiteres, wir waren allerdings auch nicht Zeuge des fertigen Kunstwerks. Wir wanderten lieber weiter zur Südseite, der Terrasse, um dort auf einem lauschigen Bänkchen unser Vesper bestehend aus Brot, Apfeltasche und Birne zu uns zu nehmen. Nachdem wir wieder vorbei an skurril geformten Bäumen zum Parkplatz zurückgewandert waren wandten wir uns wieder der Neuzeit zu (in der Gegend ist dieser Begriff relativ zu sehen).

Wir fuhren durch den einsamen Morvan über Chateau Chinon zum Chateau Bazoches, auf dem der Mareshall Vauban für den französischen König und wer auch immer Bedarf danach hatte Festungen entwarf.


Bazoches Bazoches

Das Schloss liegt herrlich über einem Tal mit Blick auf das berühmte Vezelay. Nach der obligatorischen Besichtigung hatten wir uns den Kaffee in Vezelay sicher verdient. Zu unserem Glück war der Tagestrubel dort gerade zu Ende, die fliegenden Souvenierhändler bauten gerade ihre Stände ab, sodass wir gegen den Strom der Vezelay verlassenden Schulklassen den Weg nach oben über das Kopfsteinpflaster wagen konnten. Leider hat der Ort aufgrund seiner Bekanntheit das gleiche Schicksal wie beispielsweise Riquwihr im Elsass erlitten und die bekannten Touristen-Devotionalien werden allerorten angeboten.


Vezelay Vezelay Vezelay Vezelay

Fast ganz oben ist dann noch das Hospiz der Jakobsweg-Wanderer zu dem noch einige Radfahrer hinstrebten. Ganz oben auf dem Berg steht die Kathedrale St. Madeleine, wo wir einer Vesper und dem schönen Choralgesang der Nonnen beiwohnten. Der Himmel hatte sich mittlerweile etwas zugezogen und zum ersten Mal seit unserer Ankunft gab es ein paar Tropfen. Da wir noch kein Nachtquartier wussten fuhren wir wieder einmal einfach drauf los.

Gleich nach dem nächsten Ort in St.-Pere in Richtung auf Avallon fanden wir im Hotel Crispol ein passendes Zimmer, das höchst modern ausgestattet auch noch einen herrlichen Blick auf Vezelay bot. Insgesamt machte das Hotel einen etwas verschlafenen Eindruck und dem Patron war es nicht arg, dass er wegen uns das Restaurant nicht extra aufmachen musste. Deshalb hielten wir uns erst gar nicht lange im Zimmer auf, sondern fuhren gleich weiter nach Avallon, wo wir bei einsetzendem Regen eher durch Zufall das von Marion ausgesuchte Restaurant „Le Relais des Gourmets“ fanden.

In einer Art Wintergarten konnten wir dort das jetzt stärker werdende Prasseln des Regens vom trockenen aus belauschen. Vom Angebot, Teile des Menüs vom Buffet selbst zu nehmen, machten wir reichlich Gebrauch (ja, ja die Schwaben!), sodass wir absolut gefüllt den Heimweg zu unserem Hotel antraten. Mit gemischten Gefühlen, der Wetterbericht hatte weiterhin schlechtes Wetter angekündigt, schliefen wir in unserem Designerbettchen ein.



31.05.2007


Der Morgen kam und, welch ein Wunder, die Sonne schien. Gegenüber von unserem Zimmer lag Vezelay im Sonnenschein und alle Überlegungen, was man an einem Regentag in Burgund anfangen kann waren obsolet. Da der Patron im Hotel immer noch so gut wie unsichtbar war und es auch nicht groß nach Frühstück roch, fuhren wir nach Bezahlung unserer Rechnung einfach ohne Frühstück direkt los, was nach dem Abendessen von Avallon auch nicht so schlimm war.

Es ging in Richtung Auxerre. Gleich kurz nach kurzer Strecke warteten die „Grottes d’Arcy“ auf uns. In diesen Tropfsteinhöhlen siedelten seit der Steinzeit Menschen und die dort gefundenen Wandmalereien gehören neben der Höhle von Lascaux zu den bedeutendsten die bisher gefunden wurden. Verständlicherweise sind diese Malereien im Wesentlichen nicht der Öffentlichkeit zugänglich, da diese sehr empfindlich sind. Wir genossen trotzdem die erste Führung in einer Vierergruppe durch die bizarre Welt der Tropfsteine. Wie unserer Führer erzählte tauchen immer wieder bei Reinigungsarbeiten (Kärcher lässt grüßen) neue Zeichnungen auf. Auch ist das Höhlensystem noch immer nicht vollständig erforscht, der steinzeitliche Eingang zur Höhle ist beispielsweise immer noch nicht gefunden. Besonders spannend war ein unterirdischer See auf dem Sich einem durch die Spiegelung der Decke das Relief einer Stadtlandschaft vorgaukelte.

Wieder heraus aus dem 12°C kühlen Höhlensystem steuerten wir Auxerre an, eine wunder-hübsche quirlige Stadt an der Yonne, wo es sich wieder viele Kanalkreuzfahrer auf ihren Booten bei einem französischem Mittagessen mit dem dazugehörigen Fläschchen Wein gut gehen ließen.



Auxerre Auxerre Auxerre Auxerre

Der Bummel durch die Altstadt mit einer kleinen Stärkung bei einer Boulangerie führte uns zur Kathedrale und dann zu einem Chocolatier, der uns diverse ungewöhnliche Liköre in den Geschmacksrichtungen Schokolade, Bisquit und Pistazie verkaufte und dann noch, als Frontalangriff auf die Linie jedem eine Kostprobe seiner Pralinenkunst verabreichte – lecker!



Auxerre Auxerre Chablis Chablis

Mit einem Tässchen Kaffee im Bauch reisten wir dann noch ins für mich nicht unwichtige Chablis weiter, da hier nach einer Verkostung in einem Cave ein Kistchen Chablis für mich heraussprang. Die Kirche St.-Martin in Chablis ist deshalb ganz interessant, da St. Martin der Schutzheilige der Reiter ist und die Eingangstür zur Kirche mit lauter Hufeisen drapiert ist.

Der Weinhändler empfahl uns dann noch Tonnerre als nächstes Ziel anzusteuern, was sich allerdings als nicht so lohnend herausstellte. Erst nach längerer Suche fanden wir die „Fosse de Dionne“ ein schönes von Arkaden umgebenes rundes Quellbecken. Der restliche Ort macht leider einen etwas heruntergekommenen verfallenden Eindruck. Die Abtei ist wegen Renovierung geschlossen und an der Hauptkirche hat der Zahn der Zeit ebenfalls intensiv genagt.



Tonnerre - Fosse de Dionne Ancy-le-Franc

So fuhren wir dann weiter um kurze Zeit später – ein Chateau, ein Chateau – am Chateau Ancy-le-Franc anzuhalten. Da die nächste Führung erst eine Stunde später beginnen sollte und wir sowieso eine gewisse Chateau-Sättigung verspürten hielten wir uns nicht allzu lange auf und fuhren zum UNESCO-Weltkulturerbe, der Abbaye de Fontenay, dem französischen Gegenstück zu Kloster Maulbronn.

Dieses Kloster hatte ein durchaus interessantes Schicksal. 1118 gegründet wurde das Kloster in den Wirren der französischen Revolution 1790 aufgelöst und verkauft. Es kam es in den Besitz von Élie de Montgolfier, einem Nachfahren des Erfinders des Heißluftballons, der es 1820 in eine Papierfabrik umwandelte. 1906 wurde die Abtei von einem Kunstliebhaber gekauft und seit dieser Zeit wieder liebevoll restauriert.

Die Anlage wirkt sehr gepflegt. Durch die späte Tageszeit hatten wir gerade noch Einlass bekommen und somit die Anlage fast allein für uns.



Fontenay Fontenay Fontenay Fontenay

Um wieder etwas tiefer in die Geschichte einzutauchen, und weil es gerade auf dem Weg lag machten wir dann noch Halt in Alise-Reine, dem ehemaligen Alesia, von dem eigentlich kein Gallier weiss wo es liegt. Nun, Uschi und wir haben es gefunden und kamen dann bei wieder einsetzendem Regen noch zu einer Solo-Audienz bei Vercingetorix, der von seiner Säule herab über die Hügel der Bourgogne sein Land bewacht.

Die Ausgrabungsstätte hatte uhrzeitbedingt schon geschlossen und so machten wir unsere letzte Etappe nach Dijon.



Alesia Alesia Alesia Alesia Alesia Alesia

Nach einigem Hin und Her fanden wir endlich den Place Wilson und das vom Verkehr umtoste Hotel Wilson. Da es uns da zu umtriebig war versuchten wir es in eher ruhigeren Gegenden.

Wir fanden auch relativ schnell ein Logis de France-Hotel, das „Du Parc de la colombiere“, das aber leider schon voll war. Die nette Dame an der Rezeption versuchte dann aber telefonisch uns in einem anderen Hotel unterzubringen und fand für uns das „Castel Burgond“ im Norden der Stadt an dem wir sinniger-weise bei der Herfahrt bereits vorbeigekommen waren.

Mit Uschi und etwas Glück fanden wir es dann auch wieder. Ausgehungert wie wir waren stürzten wir uns dann auch gleich in das vermeintlich Hotel eigene Restaurant „Les trois Ducs" **** das uns mit entsprechender Sternenküche verwöhnte. Interessant schaute es schon aus, was die Küche da an Gläschen und Nippes bot, allein der Hunger blieb …

01.06.2007


Die Hoffnung auf ein reichhaltige Frühstück ließ uns früh aus den Federn steigen. Leider war das Baguette und die Croissants abgezählt, sodass mal wieder die Cerealien herhalten mussten um ein gewisses Völlegefühl im Bauch zu erzeugen. So kaum gestärkt, vermieden wir einen weiteren Versuch Dijon näher kennenzulernen und machten uns bei leichtem Sprühregen langsam wieder auf den Weg in Richtung Heimat. Damit dies nicht zu schnell geht fuhren wir zuerst über Gray und Gy (Chateau Gy) nach Baume les Dames, wo wir wieder die Doubs und ihre Kanalboote wiederfanden.



Chateau Gy Chateau Gy

Die Stadt hat etwas an Flair eingebüßt. Nur noch ein Kaffee, ein Einkauf im Supermarché, dann hatten wir bei wieder einsetzendem Regen genug von unserer Reise.

Zurück auf der Autobahn, zum ersten Mal wieder den deutschen Verkehrsfunk zum Wochenendreiseverkehr im Ohr … Auf der A5 zwischen Rastatt und Karlsruhe 14km Stau, Ausweichstrecken sind ebenfalls voll … fuhren wir ohne Stau dafür mit Regen über Freiburg – Donaueschingen auf die A81 und dann über die B27 / A8 zurück nach Schwäbisch Gmünd, wo wir nach rund 6 Stunden Fahrt wohlbehalten in die Arme unserer Tochter und die Pfoten unseres Hundes sanken.



Chateau Gy

E N D E



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